Klostergasthof Raitenhaslach – wir haben einen Schatz gefunden

Festliches im Klostergasthof

 

Klostergasthof Raitenhaslach

Barocke Pracht, bayerische Gemütlichkeit, klösterliche Ruhe

 

Das älteste Zisterzienserkloster in Bayern? Der Klostergasthof Raitenhaslach, der auch als schönster Klostergasthof des Freistaates punkten kann, befindet sich unweit von Burghausen in Oberbayern. Die Verbindung aus barocker Pracht mit moderner Einrichtung macht das Hotel einzigartig.

In den alten Gemäuern sind die 800 Jahre Kloster-Geschichte noch spürbar: Nur einen kurzen Fußweg vom Klostergasthof entfernt steht inmitten der historischen Klosternlage die rund 800 Jahre alte, grandiose Klosterkirche mit ihren herrlichen Fresken und Altären. Sie ist ebenfalls ein Zeitzeuge der wechselhaften Geschichte und verfügt über einen romanischen Kern, einen barocken Raum und eine Rokoko-Ausstattung. Zwischen 1982 und 1987 wurde sie komplett restauriert. Die gesamte Klosteranlage lässt sich mit einer geführten Tour hervorragend erkunden.

Zum authentischen Ambiente gehört im Klostergasthof Raitenhaslach natürlich auch die hochwertige bayerische Küche. Sie ist preisgekrönt und verwendet vor allem regionale Qualitätsprodukte. Die Speisen nimmt man gemütlich in einem der historischen Räume des Traditionshauses ein – oder im wunderbar lauschigen Biergarten.

Die renovierten Zimmer vereinen modernes Design und gehobene Ausstattung mit der faszinierenden Atmosphäre eines jahrhundertealten Traditionshauses. Kristalllüster, edle Teppiche, goldene Seidenvorhänge, gemütliche Betten und Barockrahmen spielen mit der Tradition des Hauses und laden zum entspannten Verweilen ein.

 

430 Jahre klösterliche Wirtshauskulturerbe in Raitenhaslach

2005 wurde der Klostergasthof von der Familie Mitterer aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Seither zählt er zu den gastronomischen Top-Attraktionen der Region . In einmalig schöner und Umgebung lockt er Besucher nicht nur aus dem österreichisch-bayerischen Grenzland an, sondern aus aller Welt.

Als älteste Anlage seiner Art wurde das Zisterzienserkloster Raitenhaslach im Jahre 1145 von Graf Wolfher von Wasentegernbach und seiner Gemahlin gegründet. Bis zur Auflösung des Klosters anno 1803 war es eng mit dem bayerischen Herrscherhaus verbunden. Erste Aufzeichnungen zum Brauen in Raitenhaslach gibt es bereits seit 1180, die urkundliche Gründung der Brauerei stammt aus dem Jahr 1286. 1760 baute das Kloster einen neuen sogenannten Wirtschaftstrakt mit Bäckerei, Brennerei, Brauerei, Mälzerei und Küferei. Im Zuge der Säkularisation 1803 ersteigerte am 30. Juni 1804 der herrschaftliche Braumeister zu Ering, Franz Xaver Baumgartner, das Kloster samt Brauerei und den übrigen Wirtschaftsgebäuden.
Dir Familie Baumgartner war Eigentümer, bis schließlich im Jahr 2003 die Stadt Burghausen die Klosteranlage und auch die Brauerei kaufte, der Braubetrieb wurde in diesem Jahr jedoch eingestellt. Der wunderschöne Klostergasthof als erste und wichtigste Ausschankstätte der Brauerei besteht seit 1585.

Bereits seit längerer Zeit bestand der Wunsch hier die alte Brautradition wieder aufleben zu lassen und so wurde in Anlehnung an die klösterlichen Biere das Klostergasthof Raitenhaslach Helles Export Bier gebraut und März 2014 der Öffentlichkeit präsentiert. 12.000 Liter werden mit einem Sud gebraut. Ausgeschenkt wird unser Bier im Klostergasthof, im Hotel Post Burghausen, beim Pritzl, beim Mayrhofer in Nierdergottsau, im Stadtsaal Burghausen usw. Eine echte Fangemeinde hat das Raitenhaslacher in Haiming gefunden. „Brucki“ verkauft im Lagerhaus Fässer und Tragerl. Im Klostergasthof und im Hotel Post können Sie Träger und Sixpacks für daheim oder zum Verschenken kaufen.

So kann nun auf das 430 jährige Bestehen wieder gebührend mit Raitenhaslacher Bier angestoßen werden.